Meine Gedanken sind wie zügellose Pferde

I

Es packt wie Sehnsucht nachts durchs offene Fenster mein Herz.

Wie Tabakrauch hinaus getragen

Aus gähnender Hülle eigenen Willens

Schwebt es,

Fliegt es

In deins.

 

II

Zurück bleibt einsame Ungeduld.

Was bleibt mir sonst,

Was sollte ich auch noch fühlen,

Als dies:

Getrennt bin ich in Wunsch und Wirklichkeit,

Die mich zerlöst.

Und bliebe auch ein Stück des Herzens,

Was anders sollte ich fühlen als

Schmerz und Verlangen,

In einem leeren Ich.

 

III

Komm Du, weil ich's nicht kann,

Glück,

Mach uns endlich eins

Damit alles ist.